McCall, Dan - "Triphammer"
Donnerstag, den 14. Dezember 2006 um 13:05 Uhr | Buch- und Filmkritiken

Titel: "Triphammer"
Autor: Dan McCall
Genre: Roman 
286 Seiten, suhrkamp-Verlag, 1997
ISBN: 3518392379

Aus dem Inhalt:
Die Geschichte eines Polizisten, der die Belange der anderen stets wichtiger nimmt als seine eigenen. Er hilft, greift ein, schlichtet, verpatzt die Dinge und stellt sich selbst immer wieder in Frage.
"Wenn man vom Dienst nach Hause kommt, ist das, als würde ein Schalter umgelegt; man wird von einem Geschöpf zu einem anderen. Manche schaffen diesen Übergang, andere nicht. Die, die ihn nicht schaffen, haben Probleme. Sie werden Trinker, wie ich. Sie werden Ex-Gatten, wie ich."
Triphammers Leben ist außerhalb des Dienstes alles andere als perfekt. Erst die scheinbar ungleiche Beziehung zur College-Lehrerin Sydney verändert sein Leben.

Über den Autor:
Dan McCall, geboren 1940, lebt in Ithaca, New York. Er ist Professor für Amerikanistik an der Cornell University. Sein Roman "Jack der Bär" wurde 1992 mit Danny DeVito verfilmt.

Unsere Kritik:
Ich geb' wieder einmal einem Buch fünf Sterne! Triphammer ist weder ein hervorragender Roman als solches und schon gar kein Krimi, ABER:
Selten hat mich ein Buch emotionell so aufgewühlt. Selten habe ich mich mit einem Protagonisten so identifizieren können. Ich traue mich zu sagen, dass jeder Polizist, der das liest, irgendwo einen Punkt finden wird, wo er sagt: Ja, so geht's mir auch manchmal.
Es muss ja nicht gleich jeder zur Flasche greifen, so wie es Triphammer macht.
Am erstaunlichsten ist im nachhinein für mich, dass das Buch nicht von einem Polizisten sondern aus der Feder eines Professors für Amerikanistik stammt .
Das ist sicher ein Buch, wo nicht jeder gleich 5 Sterne hergibt. Manch einer wird sagen, es ist Schrott. Mir gefiel es auf Anhieb und ich stehe dazu, meint Euer

~ Benno ~

Unsere Bewertung:

 
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