Junger Polizist in Gefahr - Seite 2
Montag, den 22. Januar 2018 um 18:49 Uhr |
Hans-Peter Stepanik | Geschichten & Gedichte - Geschichten
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Junger Polizist in Gefahr
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Wir vereinbarten daher, dass ich in meiner nächsten Spätschicht kurz bei ihr zu Hause vorbeikomme, um den Pass einzusehen und die Daten für die Ermittlungsakte zu notieren.

An diesem und auch am nächsten Tag ging mir diese schöne Frau fast nicht mehr aus dem Sinn; gedanklich schwärmte ich andauernd von ihr, wobei meine Phantasie alles nur Erdenkliche zusammenspann. Sozusagen Männerphantasien und die können ja doch schon so einiges jenseits der Realität hervorbringen...

Einige Tage später war es dann soweit; ich fuhr zur vereinbarten Uhrzeit mit dem Streifenwagen in die betreffende Straße, schaute an der Haustür nach dem Namen der schönen Griechin und läutete. Fast unmittelbar darauf öffnete sich die Türe: Sie hatte mich wohl schon erwartet. Ja, sie hatte mich erwartet, das war ganz deutlich zu erkennen! Sie war leicht geschminkt und ihre schönen, vollen Lippen stachen mir sofort in die Augen. Außerdem hatte sie ihre schwarzen Haare wunderschön zurechtgemacht.

Mir verschlug es fast den Atem, so schön war diese Frau, und diese Figur! Traumhaft! Sie trug ein enges Kostüm, sehr figurbetont. Dadurch fiel deutlich auf, dass Hüften, Busen, Po und Beine wohl geformt waren und die richtigen Proportionen hatten.  

Ich war nervös und unsicher, ja auch total verlegen, wusste nicht recht, was ich sagen sollte und vergaß fast meinen Auftrag. Sie bat mich, einzutreten. In der Wohnküche herrschte eine angenehme, wohltuende Atmosphäre und deutlich lag da noch der betörende, verführerische Duft ihres Parfüms in der Luft!

Ich mochte mich immer noch kaum bewegen, so unsicher war ich. Meine Gedanken überschlugen sich, gerieten immer wieder durcheinander. Was könnte mir bei einer so schönen Frau in deren Wohnung so alles passieren, wo doch ihr Mann Spätschicht hatte, wie sie mir unterdessen fast beiläufig zu verstehen gab.

Meine Unsicherheit war begleitet mit einem flauen Gefühl in der Magengegend und butterweichen Knien. Sie sprach übrigens sehr gut deutsch, weil sie schon seit einigen Jahren in dieser Stadt lebte.

Die junge Frau wusste natürlich ganz genau, weshalb ich hier war; das war ja schließlich vor wenigen Tagen auf der Wache besprochen worden. Doch verstand sie es an diesem Tag überaus geschickt, die Sache mit dem Pass vorerst noch nicht zu thematisieren und damit noch etwas hinauszuzögern.

Sie bot mir dann auch zunächst einmal einen Platz auf ihrem kleinen, gemütlichen Sofa an. Auf dem Tisch der Wohnküche hatte sie bereits vorher schon die verschiedensten Dinge zum Knabbern und auch zwei Sektgläser bereitgestellt.



 
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