27.02.2017: Hohe Wand - Völlerin
Montag, den 27. Februar 2017 um 15:37 Uhr |
Thomas Angerer | Wandertouren

Vom "Sonnenuhrparkplatz" kurz nach Beginn der Mautstraße auf die Hohe Wand (zwischen Stollhof und Maiersdorf, Niederösterreich) aus wollte ich heute die Hohe Wand über die "Völlerin" erreichen.

Nach einem kurzen Anstieg über eine Wiese erreicht man schon den Wald und das felsige Gelände. Wie meistens auf der Hohen Wand ist Trittsicherheit und eine gewisse Grundkondition erforderlich. Wanderstöcke sind beim Aufstieg eher hinderlich, muss man doch immer wieder die Hände zu Hilfe nehmen, wenn es über die Felspassagen geht, die mit Stahlseilen gesichert sind.


Nach durchaus herausfordernden 40 Minuten erreiche ich aber schon die Hochebene, direkt am Startplatz für Paragleiter. Nachdem ich einem Gleitschirmpiloten beim Start zugesehen habe, gehe ich noch kurz zum "Skywalk" um die Aussicht über das Steinfeld zu genießen. Dann mache ich mich auf zum Alpengasthof Postl, wo ich kurz auf ein Getränk und eine Jause einkehre.

Für den Rückweg habe ich mir den Straßenbahnerweg ausgesucht. Also folge ich zuerst dem Rundwanderweg bis zum Gasthof Luf, der heute leider Ruhetag hat. Hier zweigt links der Straßenbahnerweg Richtung Maiersdorf ab. Auch er hat durchaus steile und steinige Passagen zu bieten, ist aber für den Abstieg sicher besser geeignet, als die Völlerin.

Kurz nachdem der Straßenbahnerweg den Wandfußsteig (blaue Markierung) kreuzt, treffe ich auch schon auf die Forststraße, die geradewegs zurück zum Sonnenuhrparkplatz führt und so erreiche ich nach ziemlich genau zwei Stunden Gehzeit wieder meinen Ausgangspunkt.

Fazit: Eine schöne Wanderung. Eher kurz, aber doch herausfordernd. Aufgrund der Nähe zu meinem Wohnort Felixdorf ist die Hohe Wand halt der ideale "Hausberg" für mich!

Gehzeiten: Sonnenuhrparkplatz - Völlerin - Gasthof Postl 40 min., GH Postl - GH Luf 35 min., GH Luf - Straßenbahnerweg - Sonnenuhrparkplatz 45 min.


Wegweise Völlerin
Die Markierungen auf der Hohen Wand sind immer sehr gut!


Kurzer Anstieg über die Wiese und dann geht's zur Sache!


Blick auf den Skywalk - links davon starten die Paragleiter


Felsdurchgänge und -übergänge machen diesen Weg zu einem Erlebnis


Auch der Straßenbahnerweg hat Passagen, die eine gewisse Trittsicherheit erfordern


Frühlingsboten in steiler Felsenwand

 
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