Welch Grauen musste ich erleiden
Mittwoch, den 29. April 2015 um 16:32 Uhr |
Hermann Szodl | Gedichte
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Stille!
Welch heilige Ruhe mich umfängt.
Allein nur noch mein Wille,
zum Überleben er mich drängt.
Die Vergangenheit ging mir verloren,
Ich versteh die Welt nicht mehr.
Mein Geist steht vor verschlossenen Toren  
allein ich fürchte mich so sehr.
Erinnern!
Wenn ich nur wüsste was geschah.
Denn tief in meinem Innern
Liegt die Vergangenheit so nah.
Der Schock hält mich fest in seinem Bann.
Die Augen fest geschlossen.
Sie zu öffnen wage ich nur dann,
Wenn die Bilder der Erinnerung sind verflossen.

Mitleid!
Was muss ich nur ertragen?
Ob dem erlittenen Leid
Verkrampft sich mir der Magen.
Im Geist entstehen die Bilder zu neuem Leben.
Auf Grund dessen was ich sehe
muss ich mich übergeben.
Warum hilft mir niemand bevor ich vor die Hunde gehe?
Wo bist Du jetzt geliebte Frau?
Ohne Dich da bin ich hilflos und allein. 
Nur daran zu denken ich mich nicht einmal getrau .
Darum werde ich immer bei Dir sein.   
Die Liebe die uns ewiglich verbindet,
Einer Blumenkette gleich.
Sie, die niemals uns entschwindet,
erhält uns immerdar das Himmelreich.


 
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