Donnerstag, den 18. Januar 2007 um 20:34 Uhr |
Nexus | Geschichten & Gedichte - Geschichten

Ich vermisse dich. Kann es dir nicht sagen, und ich kann dich nicht fragen ob es dir genauso geht. Möchte wissen ob du nur einen Bruchteil deiner Gedanken an mich verschwendest. Ich muss mich bemühen auch mal an was anderes als nur an dich zu denken. Jede Kleinigkeit bringt mich wieder auf dich zurück, reißt mich erneut in die Tiefe meiner Gefühle. Lange habe ich sie verleugnet, sie nicht wahr haben wollen, und doch waren sie da.

In den unmöglichsten Momenten kommen mir die Tränen, ich kann sie nicht zurückhalten.
Ich kann nicht essen und kann nicht schlafen. Kaum schließe ich die Augen, sehe ich dich vor mir. Kann dich hören und fühlen. Möchte wissen wo du bist, was du tust und wie es dir geht. Sehne mich nach deiner Umarmung.
Diese Gefühle die ich nie wollte, die mich fast zerreißen, mir jede Energie nehmen und mich nahezu verrückt machen.
Kann dir keine Vorwürfe machen, es war meine eigene Dummheit, waren meine eigenen Fehler, mich auf etwas einzulassen, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Ich weiß, mit dir würde ich nicht glücklich werden, aber ohne dich werde ich es auch nicht. Habe dich nie gehabt und doch verloren. Und bin selbst verloren gegangen.
Ich fiebere dem Moment, dich wieder zu sehen, entgegen, und doch habe ich Angst davor. Angst durchschaut zu werden, Angst von dir nicht wahrgenommen zu werden. Angst vor der Begegnung. Dass du mir in die Augen schauen, und alles sehen könntest.
Möchte, dass du weißt, wie es in mir aussieht und doch ist es gut, dass du es nie erfahren wirst.
Ich bin blind in mein Unglück gerannt, habe es nicht kommen sehen, konnte es nicht verhindern. Ich habe mich verliebt ohne es zu wollen.

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