Hill, Reginald - "Der Tod und der Dicke"
Samstag, den 20. September 2014 um 08:12 Uhr | Buch- und Filmkritiken

Titel: "Der Tod und der Dicke"
OT: "The Death of Dalziel"
Autor: Reginald Hill
554 Seiten, Knaur-Verlag, 2011
Genre: Kriminalroman

Aus dem Inhalt:

Eine Explosion in einem Haus fordert mehrere Tote. Andy Dalziel, "der Dicke", wird durch die Explosion schwer verletzt. Sein Kollege Peter Pascoe setzt alles daran, die Täter zu finden. Doch auch der Geheimdienst ermittelt, besteht doch der Verdacht, dass die Täter islamistische Terroristen waren. Als dann aber ein Islamist in England medienwirksam enthauptet wird, scheint sich das Blatt zu wenden. Offenbar will eine anti-islamistische Bruderschaft Selbstjustiz üben... und wie es scheint, haben sie einen Kontaktmann beim Geheimdienst.


Über den Autor:

Reginald Hill (1936 - 2012) hat in der englischen Grafschaft Yorkshire gelebt, wo auch seine Krimis spielen. Ab 1970 löste das Duo Andy Dalziel und Peter Pascoe zwanzig Fälle und galten laut dem "Daily Telegraph" als bestes Polizeiduo Englands.

Unsere Kritik:

Anfangs schien es, als könnte die Suche nach einem Nachfolger für John Rebus und Kurt Wallander in meiner persönlichen Favoritenliste der Krimihelden ein Ende gefunden zu haben. Doch was stark beginnt, plätschert dann 400 Seiten lang so dahin, gespickt mit einer geschwollenen Sprache, die nicht so mein Ding ist. Am Ende glaubt man allerdings, dass sich das Warten gelohnt hat. Auf den letzten 150 Seiten baut sich die Spannung enorm auf um dann aber in einem absurd-hollywoodesken Showdown zu verpuffen. Für mich ist das Buch ein Fall für den "offenen Bücherschrank". In meinem Regal bekommt es jedenfalls keinen Ehrenplatz,

meint Euer

~ Benno ~

Unsere Bewertung:

 
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