Der Rathausmann
Montag, den 03. Februar 2014 um 18:44 Uhr |
Anton Langer | Gedichte

AM RATHAUS OBEN STEHT EIN MANN,
DEN NICHTS SO LEICHT ERSCHÜTTERN KANN.
MIT EISNER FAUST UND FESTEM STAND,
BEWACHT ER UNSER BUNDESLAND.

OB'S REGNET, STÜRMT, ODER GAR SCHNEIT,
ER BLICKT AUF WIEN - IST STETS BEREIT.
DAS GANZE VOLK IST ANGETAN,
VON UNS'REM WIENER RATHAUSMANN.

SO MANCHESMAL STEIGT ER HERAB
UND GEHT DURCH SEINE WIENERSTADT.
DER WIENER STETS EIN GANZ EIN SCHLAUER,
TRIFFT IHN DANN SELBST, BEIM GUSTL BAUER.

VON GROSS, VON KLEIN, VON REICH VON ARM,
ER HÖRT SICH ALLE SORGEN AN UND
MIT TIEFER STIMME SAGT ER DANN,
WERD' SCHAUN WOS I DO MOCHEN KANN!

TROTZALLEM DASS ER SO BELIEBT,
HAT MAN IHM ÜBEL MITGESPIELT.
EIN PSYCHOPATH IN SEINEM WAHN,
HAT SCHRECKLICHES IHM ANGETAN.

DIE BOMBE, SIE WAR DETONIERT
UND HAT IHM SEINE HAND RUINIERT.
SEINE PFLICHT ERFÜLLT ER WEITERHIN
UND BLEIBT DAS WAHRZEICHEN VON WIEN


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