Weihnochtszeit
Freitag, den 30. November 2012 um 13:30 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Gedichte

Waun d’Leit auf jede Weihnochtsfeier renna
und fressn und saufn bis nimmer kenna.
Dann vielleicht no bsoffn übers Lenkradl schaun
und du froh sei musst, dass kan Buserer baun.
Dann is gwiss nimmer weit,
dann is gwiss nimmer weit,
de ach so häulige Weihnochtszeit.

Wauns haufenweis in de G’schäfta schaun.
A Göd ausgebn des  gar net haum.
Und daun des gaunze Glumpert hamwärts zahn,
wäus glauben, dass damit glücklicher san.
Dann is gwiss nimmer weit,
dann is gwiss nimmer weit,
de ach so häulige Weihnochtszeit.

Wauns auf olle Einkaufsstrossn
Müllionen Liachta leichtn lossn,
dass da de Aug‘n beinoh aus‘n Schädl fliagn
und de Stromleitungen scho gliahn.
Dann is gwiss nimmer weit,
dann is gwiss nimmer weit,
de ach so häulige Weihnochtszeit.

Owa waun zwa Berschn gaunz ohne frogn
an Muatterl den Zeger aufn Stock auffetrogn.
Und sie wü eahne daun an Schmattes gebn,
und de zwa wos vo „Selbstverständlichkeit“ redn.
Und waun des a mitt’n im Juli is,
jo daun is gwiss,
dass Weihnochtn is.

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