Was Du nicht willst, das man Dir tut
Montag, den 23. April 2012 um 14:13 Uhr |
Isabella Freinhofer | Gedichte

Was haben wir denn heute wieder gehört
Ein Fehler, die Arbeit des Kollegen, alles was stört!
Schimpfen wir über jeden Kollegen dann
weil er sich eh nicht wehren kann.

Am besten hintern Rücken - wir dann das sagen
ohne den Betroffenen zu fragen,
es ist ein schlimmes Spiel
aber es kostet ja nicht viel!

Und auch der Überstundenneid
Macht sich durch die Einsparungen schnell breit.
Nein nicht Mittwoch ein Sonntag den nehmen wir schon
Da haben wir doch viel mehr davon

Wenn wir dann aus der Arbeit gehen
Wir können die Streitigkeiten nicht verstehen
Nicht sehen wollen, dass man selber ein wenig ist dran Schuld
Hat man gehabt mit manchem Kollegen heute keine Geduld.

Oder mal versucht ihn zu verstehen
und seine Schwierigkeiten heraus zu sehen
Nein - wie leicht ist das Schimpfen nur
Und von Reue danach keine Spur.

Den Kollegen auch verletzten
Und dem ganzen eins drauf zu setzen
Plötzlich wird vermutet „du rufst den Chef auch zuhause an“
In seinem Urlaub - sicher - gib es zu, du hast es getan!

Solche Verdächtigungen dann auch noch machen
Es ist doch wirklich bald zum Lachen
Nicht gegenüber offen und Ehrlich sein
Lieber aufwiegeln und sein gemein

Ja das geht so viel leicht
Aber irgendwann ist der Punkt erreicht
Wo der Kollege/in alles nicht mehr versteht
Und das es schon Richtung Mobbing geht

Bis jemand dann ein Machtwort spricht
Und sagt – nein so war die Sache ganz sicher nicht
Die Voraussetzung war damals anders gegeben
So nun Schluss - keine Diskussion - so ist das eben!

So glaubt doch eines hier und heute
Geht ihr hinaus schimpfen über euch die anderen Leute

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