Gruppeninspektor Mistelbacher
Sonntag, den 24. Juli 2011 um 17:52 Uhr |

Gruppeninspektor(in) Mistelbacher ist das Pseudonym für all jene, die im Polizeicafé Kritisches zum Besten geben wollen und dies nicht unter ihrem echten Namen machen wollen.

 

Für die Namensfindung diente der alte Ausdruck "Mistelbacher", der in Österreich - vor allem im Raum Wien - für einen Polizisten gebräuchlich ist.

Die Herkunft dieses Ausdrucks ist nicht hunderprozentig klar. Zum Einen kann er daher kommen, dass die Wiener Polizei in der ersten Republik ein Erholungsheim für seine Bediensteten in der niederösterreichischen Stadt Mistelbach betrieb. Zum Anderen vielleicht daher, dass die Wiener Polizei seit jeher einen Gutteil ihres Personals aus den Bundesländern, insbesondere aus Niederösterreich, rekrutiert.

Der Name soll also stellvertretend für alle Polizisten stehen...

...dazu bekam er den Amtstitel Gruppeninspektor (Grundlaufbahn). Er ist - zumindest offiziell hier im Polizeicafé - ein älterer Kollege, der sich kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen braucht. Er hat keine dienstlichen Ambitionen mehr und daher ist das Schlimmste, das ihm passieren kann, die zwangsweise Pensionierung.

Also: Wer meint, er hätte etwas über unseren Berufsstand - respektive deren Vertreter - zu schreiben, möchte diese Worte aber jemandem "in den Mund legen", dem steht ab sofort Gruppeninspektor(in) Mistelbacher zur Verfügung!

Im Polizeicafé von Gruppeninspektor Mistelbacher erschienen:
Es sprach ganz laut der Offizier

 
Template wurde mit www.template-builder.com erstellt - Copyright by Thomas Angerer