Reisebericht - China & Tibet
Montag, den 14. Juni 2010 um 12:25 Uhr |
Werner Pöttinger | Geschichten & Gedichte - Geschichten

Diesmal nahmen wir seit langem wieder einmal an einer Gruppenreise teil. Die momentane Situation in Tibet war der Grund. Individualtouristen wurde die Einreise in Tibet verwehrt und zudem war die Urlaubszeit begrenzt.

Am 3. September 2008 fliegen wir für 14 Tage nach China und Tibet. Der Abflug erfolgt von Wien nach Peking. Bereits nach einer halben Stunde Erholung im Hotel fahren wir mit einem Bus zum Himmelstempel. Am nächsten Tag geht`s im gleichen Tempo weiter. Der Tian Amen Platz, der Kaiserpalast (auch die verbotene Stadt genannt) und der Sommerpalast Pekings stehen auf dem Programm.

Mit dem Nachtzug fahren wir nach Xian. Dort besuchen wir die Terrkotta Armee. Leider bleibt uns nicht genügend Zeit, dieses neue Weltwunder ausgiebig zu besichtigen.

Weiter geht`s nach Lhasa. In Tibet angekommen, werden wir ins Hotel transportiert. Überall ist das Militär präsent. Lhasa erweckt den Eindruck einer rund um die Uhr bewachten Festung.

In aller Früh fahren wir zum Potala Palast, der Winterresidenz des Dalai Lama. Es dauert rund zwei Stunden bis wir hineindürfen in den Palast, so groß ist der Andrang. Kloster Sera und Norbulingka - Sommerresidenz des Dalai Lama - bringen wir auch noch am selben Tag unter. Zum Abschluss sehen wir noch das Jokhang Kloster. Das Gelbmützen Kloster Drepung darf nicht besichtigt werden.

Wir verlassen Lhasa und fahren mit einem Bus über den Kampa La Pass zum Yamdrok See. Der Karo La Pass wird auch noch überwunden und wir erreichen Gyangtse. Zwei weitere Klosterbesichtigungen stehen auf dem Plan - Pelkhor und Kumbon - es bleibt auch noch Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt, bevor wir nach Shigatse weiterfahren. Dies ist der ehemalige Sitz den Panchen Lama und seinem Tashilhumpo Klosters.

Entlang des Tsampo Flusses fahren wir wieder zurück nach Lhasa. Am Bahnhof angekommen besteigen wir den China - Tibet Express. Die höchste Eisenbahn- route der Welt bringt uns zurück nach China, genauer gesagt nach Lhanzou, der Stadt mit der eisernen Brücke über den gelben Fluss und dem Park der weißen Pagode.

Zum Abschluss fliegen wir nach Shanghai. Der Besuch des Mandarin Yu Gartens mit der hölzernen Zickzack Brücke in der Altstadt, der Jade Buddha Tempel und die Einkaufsstraße Nanjing dürfen nicht fehlen. Abends fahren wir mit dem Taxi zur Promenade am Huang Po. Ein gigantisches Lichtermeer bietet sich uns am Bund.

China und Tibet werden wir mit Sicherheit noch einmal besuchen, dann aber für einen längeren Zeitraum.

Hier klicken um mehr über den Autor Werner Pöttinger zu erfahren!

Foto: Werner Pöttinger - Bund in Shanghai

 
Template wurde mit www.template-builder.com erstellt - Copyright by Thomas Angerer