Datenschutz - Wie geht es weiter?
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 14:57 Uhr |
Manfred Klein | Geschichten & Gedichte - Geschichten
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Zur Erklärung für den Außenstehenden:
PAD = ein System zur Protokollierung von Anzeigen, in dem Daten von Angezeigten, Anzeigern, Parteien usw. übernommen werden.
Dieses System soll eine Arbeitsvereinfachung darstellen, weil Daten ja gespeichert werden, obwohl einige behaupten, es wäre ein Mehr an Arbeit nötig, diese Daten einzugeben.
Diese gespeicherten Datensätze bleiben dann erhalten und beim nächsten Mal, so wieder vorgesprochen wird, erspart man sie viel Zeit.

Datenschutzkommission: Eine Ansammlung von Personen, die heikle Daten begutachtet, obwohl die ja eigentlich geschützt sind um dann festzustellen, dass das so heikel ist, dass man nicht mehr drauf zugreifen darf.
Es sei denn man ist in der Datenschutzkommission.

Diese Institution ist aber hoffentlich nicht vergleichbar mit J. Edgar Hoover der ja seinerzeit das FBI gründete und über alles und jeden Bescheid wusste, ergo Daten sammelte, womit er unangreifbar wurde.

Nachdem die Datenschutzkommission unser so geliebtes Protokollsystem ziemlich zusammengeschnitten, entmannt, eigentlich unbrauchbar gemacht hat, wird gerätselt:
Wie geht es weiter, mit dem Datenschutz.

Der nächste Schritt:

Angeblich sollen einige Polizisten in Österreich bereits auf der Seite herold.at durch Eingabe des Familiennamens, die Telefonnummer von Parteien eruiert haben.
Und noch schlimmer: Nach dem finden der Nummer wurde angeblich sogar Kontakt mit diesen Personen hergestellt.
Die Anregung wird daher lauten: Sofortiges Einstellen dieser Plattform, die ja einen eklatanten Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen darstellt.
Man findet ja doch immer wieder Personen samt zugehöriger Telefonnummer.
Dieser Dienst, sollte er nicht für die breite Öffentlichkeit unzugänglich gemacht werden, sollte zumindest für Polizisten gesperrt werden.
Die Anregung heißt vermutlich: Kein Dienst für den Dienst.

Google:
Findet man niemanden auf herold, findet man ihn vielleicht auf google.
Einfach Familien und Vorname eingeben und schon hat man die Person.
Oder eine die ähnlich klingt.
Oder fast ähnlich.
Gut mit alltäglichen Familiennamen wie Maier wird man bei google etwas länger brauchen, aber wenn man sich durch die 2.734.560 Trefferseiten geklickt hat, findet man ihn vielleicht.
Den richtigen Maier.
Hier gehört der Hebel angesetzt.
Es hat sich ausgegoogelt im Dienst.



 
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