Datenschutz - Wie geht es weiter? - Seite 3
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 14:57 Uhr |
Manfred Klein | Geschichten & Gedichte - Geschichten
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Und die Anzeigen selber:
Unglaublich dieser Datenmissbrauch der da stattfindet.
Angeblich können Richter und Staatsanwälte die Daten von Angezeigten, Opfern, Zeugen einfach so herauslesen.
Ohne jede Einschränkung.
Aber das Schlimmste: Es wird aufgrund der Daten und dem dazugehörigen Sachverhalt ein Urteil gefällt.
Die gesammelten Daten werden also tatsächlich gegen jemanden verwendet.
Das widerspricht doch jeglicher Grundlage und sorgt dafür dass die grauen Zellen der Kommission rotieren.
Wie könnte man DAS verhindern.

Zuordung einer zufällig generierten, 67stelligen Nummer pro Person, wäre eine Möglichkeit.
Dummerweise müssten dann aber die Daten wieder in einen PC eingegeben werden, der dann diese Nummer generiert.

Überall wo man hinsieht: Daten.
Daten auf dem Notizblock
Daten die vom Notizblock ins PAD übertragen werden.
Daten die vom PAD aus auf Anzeigeformulare, Niederschriften, Bestätigungen usw. übertragen werden.
Daten die übermittelt werden. Daten, Daten, Daten.
Man muss endlich Taten setzen um der Daten Herr zu werden.

Aber das ist noch nicht das Schlimmste:
Letztens konnte ich mich durch mehrere Telefonate überzeugen:
Ein Anruf bei meinem Telefonanbieter.
Ich musste nicht einmal meinen Namen nennen.
Man erkannte mich bereits aufgrund der mitgeschickten Telefonnummer und ich wurde tatsächlich mit meinem Familien u. Vornamen angesprochen.
Allerdings erst nach rund 125 Minuten. Vorher muss man sich ja eine Computerstimme anhören, die einen durch das Menü lotst.
Zu Fragen zu ihrer Rechnung drücken sie 1, bei Fragen zu ihrem Anschluss 2, bei Fragen zum Internet 53, bei allgemeinen Fragen 134.
Leider wurde die Eingabe nicht erkannt.
Nochmal von vorne.
Also ist anzunehmen, dass bislang nur wenige Österreicher eine solche Erfahrung gemacht haben.

Selbiges passierte bei Versicherung und Bank.
Lediglich die Auswahl des Menüs ist eine andere und die Wartezeit differiert.

Es erweckt also für mich den Anschein, als würden Versicherungen, Banken, Telefonanbieter, Telefonkeiler, Firmen die ungefragt Kataloge senden, Firmen die Lottogewinne am Telefon versprechen und noch einige andere die ich vergessen habe, auch so ein System verwenden.

Da gehört der Hebel auch angesetzt. Dass man darauf ja nicht vergisst.

Aber sehr geehrte Mitglieder der Datenschutzkommission:
Ich werde ihnen diese Übeltäter nicht bekannt geben könnten, weil das widerspräche dem Datenschutz.

~ Ende ~

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