Autofoan tan nua de Noan
Donnerstag, den 04. März 2010 um 14:33 Uhr |
Steve Soon | Gedichte
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Autofoan tan nua de Noan
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 Sie- jetzt werd i eich wos sogn!
Mi tuat zwoa scho des Reima plogn
und vorne zwickts und hintn krochts
doch waaß i - a wauns dreckig lochts -
und bin i aa a oida Maun -
das i des Autofoan nu kaun!

Dreiadochzg - jetzt werds net laut,
sunst werds von mia vielleicht nu ghaut-
des is ka Oida fia an Hean
und Autofoan, des tua i gean.
So kau ma sogn, des is fia mi
de reinste Lebensphilosofie.

Mei Auto is a Heiligtum
drum putz i immer drauf herum.
A Ope is, a B-Kadett,
dea wirkt von außn recht adrett,
nau und innen is ea pipifein,
do kummt ma a koa Dreck hinein.

I saug und wisch und klopf de Sitz
nau jessas, treibts ma hea in Schwitz.
Gspia i im Kreiz a Weda gwiß
kummts Auterl schnö in mei Remis.
Doch is es schee und scheint de Sunn
daun foa i meistens noch Zwirnbrunn!

A herrlich launge, weite Streckn -
de kaun mi east zum Lebn erweckn.
I moch an Tscheck, setz auf mein Huat
und mit an Quietscherl foa i fuat.
Doch dabei, muaß i eich scho sog`n,
hob i a Gwirx mit meinem Wogn.

Er hupft und rupft, er bockt und stockt
wos meistens a poa Goffa lockt.
A waun se deppat umalochn
rausch i boid o` mit dreißig Sochn.
Obwoi a Fuffzger wa erlaubt -
da Dreißger mia die Sinne raubt.

I wind mi durch, durch d' engen Gossn
und bin boid auf da Freilaundstrossn.
Fia mi faungt s' Foavergnügn aun
wäu s` Gaspedäu i tretn kaun.



 
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