Der Giftentzug
Montag, den 11. Oktober 2010 um 14:19 Uhr |
Johann Bednar | Geschichten & Gedichte - Geschichten

Warum ich die „Giftgruppe“ verlassen habe ist eigentlich schnell erklärt!
Es war hauptsächlich ein Zeitproblem. Denn die freien Wochenende konnte man auf einer Hand abzählen und machte man sich mit Freunden oder Verwandten einmal etwas aus, so ging das meistens in die Hose, da am Flughafen „Giftmäßig“ immer etwas los war. Es kam dann noch dazu, dass einfach der „Bock“ aufs Gift fehlte und ich das Gefühl bekam gegen Windmühlen zu kämpfen. Einen sperrten wir ein und fünf andere kamen nach und es nahm und nimmt einfach kein Ende.

Dazu noch der dauernde Umgang mit den „Giftlern“, die meistens mehr einem Zombie als einem Menschen glichen und es kam dann der Wunsch Amtshandlungen mit „normalen Menschen“ zu haben.
Ich gebe zu, dass mir als ich von der Giftgruppe weg war eine „verbogene Autoantenne“ lieber war als 5 kg Heroin und die Arbeit von damals fehlte mir nicht sonderlich.
Na ja, manchmal juckt es mich schon in den Fingern bei den „Giftlern“ mitzuarbeiten, aber es gibt ja ab zu die Möglichkeit, wenn sie Leute benötigen mitzuhelfen, was ich auch weiterhin gerne mache. Auch konnte ich die Körperschmuggler nicht mehr ertragen, dauernd beim Scheißen zusehen......Nein, Danke.
Ich gebe allerdings Oberst Rupf recht wenn er meint man darf die Suchtgiftbekämpfung niemals aufgeben den wir sind verpflichtet die Jugend soweit als möglich vorm Suchtgift zu schützen.
Aber solange diverse Länder von der Suchtgifterzeugung Profit schlagen und Milliarden von Dollars umgesetzt werden haben wir keine guten Karten in der Hand und wir könnten alle pausenlos rund um die Uhr im Einsatz stehen, trotzdem würden die Drogen in die Szene sickern.
Aber! Der Kampf geht weiter.

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