Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 10:05 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Geschichten & Gedichte - Geschichten

Trotz seines englischen Namens war Jack Russel ein Deutscher Schäfer, der mit seinen Tieren in alter Tradition übers Land zog, denn er mochte das Landseer. Jack hatte mitten im Gesicht einen Riesenschnauzer und seine Nase war Spitz. Seine Hände waren etwas Rottweiler sich beim Beageln verbrannt hatte. Jetzt saß er in einem Groenendael und wartete auf seine Freunde Bernhard, Ina und Leon Berger. Die drei waren Geschwister und er kannte sie schon jahrelang. Sie wollten ihm schon längst einen Schäferhund schenken. Er aber hatte immer Angst gehabt, dass ein unvorsichtiger Autolenker das Tier Tervueren könnte.

Aber diesmal hatte Ina einen Hund gefunden, Terrier besonders gut gefiel. Den schenkte sie Jack zu Weihnachten und sagte zu ihm: „Dieser Hund ist so schön, da Malinois (mal i no a) Porträt, damit du auch ein Bild von ihm hast.“
„Hochachtung“, sagte Jack anerkennend “für ein Tierporträt braucht jeder Malamute“.

Später pinkelte der kleine Hund Jack ans Bein: „Ach, du bist ja ein süßer kleiner Viszla. Aber jetzt benimm dich, weil ich dich sonst wie einen Dachsbracke. Danke Ina, von meiner Mudi hätte ich sicher wieder nur ein Westie oder einen Puli zu Weihnachten bekommen.“
„Schau, jetzt will er mein Gesicht Laeken“, lachte Ina.
Herder gut?“ frage Jack.
„Ja, wenn man spricht hört Shi-Tzuh. Denn eigentlich ist es ja ein Hundemädchen,“ erklärte Ina „und tut keinem Schaf und keiner Kuvasz zu Leide. Ich habe über Vermittlung eines Afghanen von einem Münsterländer gekauft.“
Darauf trank Jack mit Ina ein Glas von jenem Scotch Terrier immer so gut schmeckte.

Chihuahua!“ nieste Jack, und „Husky!“
„Gesundheit“ sagten seine Freundin. „Bist du verkühlt, Jack?“
„Ja, ich Pinscher verkühlt Weimaraner seinen Schnupfen angehängt hat. Jetzt Labrador ich schon vierzehn Tage daran herum. Dabei Sloughi jeden Tag meine Tabletten.“

„Du solltest zu Hause besser einheizen, damit du es schön warm hast“, rieten Bernhard, Ina und Leon.

„Ja, deshalb Hokkaido (hock a i do) jeden Tag Holz. Ich werde jetzt gehen. Frohe Weihnachten, guten Rutsch und Chow-Chow!“ 

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