Da Weihnochtshund
Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 10:02 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Gedichte
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Zu Weihnochtn im letztn Joa
haum wir an Hund kriagt, wirkli woa,
An liabn klanan schwoazn Murl,
i sogs eich Leit, des woar a Gsturl.
Jo des woar a Muatsbahöö
von dem i eich do jetz dazöh.

Und des woa so:
Da Voda lodt zum Weihnachtsfest
sich jedes Joa recht gerne Gäst.
De Eltern und de Schwiegerleit
de kumman gern, s’is eh net weit.

Da Onkel wird auch eingeladen
mit seina Oidn, dera bladn.
Die Kinder wohnen eh no z’haus,
wäu Plotz is jo genug im Haus.

So kummans daun aum Heiliohmd,
frisch gwoschn und im Sundogsgwaund.
Jeder bringt a scheens Präsent,
wäu ma jo sunst bled redn kennt.

De Muada steht no mit de Stutzn
in da Kuchl und tuat putzn.
Des Gansl des is eh glei goar,
des wird guat wia jedes Joa.

Da Voda putzt dawäu den Bam,
so is des hoit bei uns daham.
Daun muass er no de Packln hoin,
des mocht er leise und vastoin.

S´Mensch kriagt a Kladl, wunderschee,
wäu sie wü aufn Ball boid geh.
Da Herr Sohn der kriagt an Laptop
wäu er surft so gern im Webshop.

De Muada oba kriagt a Broschn,
sunst hängts eahm wieda au a Goschn.
Sie sudert eh des gaunze Joar:
„Du bist nie daham!“. Na kloa,

wie bitte soit er des sunst mochn?
Olle woins nur neiche Sochn:
S´Fräulein Tochter Schuach und Fetzn,
da Bua a Moped zum umanaundawetzn.



 
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