Da Weihnochtshund - Seite 2
Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 10:02 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Gedichte
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Da Weihnochtshund
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Die Frau Gemahlin neiche Möbel,
sonst wohnt man ja als wie der Pöbel.
Mit an Wuat, der guate Mau
schaut, dass ma si’s leisten kau.

Oba ans des ist recht peinsam,
de Muada ist hoit oft recht einsam.
Und aus diesem simplen Grund,
schenkt da Voda ihr an Hund.

Den bringt a Kollege grod,
dem sei Hündin Junge hot.
Da Hawara der bringt den Hund
justament zur rechten Stund.

Und so hot da Voda jetzt
des Hunderl untern Bam hingsetzt.
Wäul er in sein naiven Glaum,
denkt, der Wölp stöht eh nix aun.

Des Wölperl schloft und gibt a Ruah,
da Voda geht, mocht d’Tür guat zua
und setzt sie daun schon voller Freid
zum Esstisch hin mit seine Leit.

Wäu aus der Kuchl mit an Lüfterl
riacht ma schon des Gansldüfterl.
Olle ruafn : „Ahh und Ohh“,
und do kummt des Essn scho.

De Muada stöht aum Tisch des Gansl,
auf amoi sogt da Onkel Hansl:
„Heast i glaub, i hear do immer
a Klimpern ausn Nebenzimmer.”

“ Geh Hansl-Onkel gib a Ruah,
schau aufs Gansl und greif zua.”
Da Voda nimmt d`Geflügelschar,
auf amoi mochts an Pumpara.

Na, vü mehr an Riesenklescha!
Da Großvoda verliert des Messa.
In Voda hauts fast aus de Bock,
wäu er hot an Potznschock.

Er springt auf, rennt hin zua Tia,
reißts auf und mocht an Schra äus wia.
Im Zimmer liegt der Bam aum Bodn,
und der klane Hund sitzt obn.



 
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