Hilferuf
Samstag, den 13. Februar 2010 um 09:58 Uhr |
Anton Langer | Gedichte

ICH BIN EIN KIND VON VIERZEHN JAHR
UND NOCH IST MIR NICHT ALLES KLAR
ICH FRAG MICH TÄGLICH SO AUCH JETZT
WARUM HABT IHR MICH IN DIE WELT GESETZT
EIN KIND DER LIEBE SOLLT ICH SEIN
DOCH BIN DEN GANZEN TAG ICH STETS ALLEIN
VERSTÄNDNIS UND WÄRME MÖGE MAN MIR GEBEN
IST DIES ZUVIEL VERLANGT VOM LEBEN

VATER MUTTER HÖRT MEIN FLEHEN
LASST MICH BITTE NICHT IM REGEN STEHEN
ICH BRAUCHE NICHT DAS VIELE GELD
IHR ZWEI ALLEIN SEID MEINE WELT
VATER MUTTER HELFT MIR LEBEN
SONST WIRD ES NOCH EIN BÖSES ENDE GEBEN

WEIL ICH NICHT GERN ALLEINE BIN
GEH ICH ZU JUGENDTREFFS HALT HIN
WIR ZIEHEN GEMEINSAM DURCH DIE GASSEN
UM IRGENDETWAS ZU ERHASCHEN
DER EINE KLAUT IM SUPERMARKT
DER AND'RE MACHT SICH BEI DEN AUTOS STARK
ES KOMMT MIR GAR NICHT IN DEN SINN
DASS ICH JETZT MITGEFANGEN BIN

VATER MUTTER

DAS STEHLEN MACHT UNS NICHT MEHR SPASS
WIR STEIGEN EIN UND RAUCHEN GRAS
SO WERDEN WIR VOR DIE HUNDE GEHEN
BEVOR VOM LEBEN WIR ETWAS GESEHEN
ICH STEIGE AUS ICH MACHE HALT
ICH WILL NICHT IN DIE STRAFANSTALT
UND AUCH DER TOD IST KEINE LÖSUNG
ICH SAGS DEN ELTERN VIELLEICHT ZEIGEN`S REGUNG

VATER MUTTER

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