Ode an die Wiener Dienstzeit
Freitag, den 13. November 2009 um 09:38 Uhr |
Isabella Freinhofer | Gedichte
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Ode an die Wiener Dienstzeit
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Heiter bis besinnlich

Eines wünschte ich mir so sehr auf Erden
Eine Polizistin mal zu werden.
Eine Aufnahme zur Polizei - konnte ich eines Tages hören
Dass es in Wien war, sollte mich nicht stören.

Im 15. Bezirk gelandet dann –
Da gab es einen sehr gescheiten Mann.
Er mein Wachkommandant da war
Er lehrte uns viel- er war echt wunderbar.

Das Funken, Anhaltungen und auch Anzeigen schreiben
Aber eines musste leider bleiben.
Die Unterschrift die musste von einem Kollegen her-
Doch das störte uns nicht allzu sehr.

Es machte uns nicht viel aus
Denn wir lernten doch daraus.
Einmal sogar mit Sanne und Corri einen Ladendieb verfolgen
Die Kollegen nahmen in fest und wie sie uns lobten!!

Im Winter war es – ich weiß es genau
Schifferl am Kopf und langer Rock so ganz in blau
Das Funkgerät in der Hand das man uns hörte
Der schwere Wintermantel so lang der sehr störte –

Zu dritt liefen wir ihm hinterher
Geschnappt haben wir ihn bitte sehr-
Aber Politesse wollte ich nicht immer bleiben
Immer nur das Zettel schreiben.

Schrieben wir an der Zahl sehr viel
Nein das war sicher nicht mein Ziel.
Sechshauserstrasse auf und ab
Denn die Kurzparkzonenzeit war knapp.

Kreuzung –Schulweg regeln war unser tägliches Brot
Auch den Gürtel – wenn die Ampel waren wieder tot.
Wurde von uns bei Sonnenschein und auch bei regen
Souverän gemeistert es brauchte sich keiner mit uns anzulegen.

Aber irgendwie war das gemein-
Wollte eine richtige Polizistin sein.
Und gerade als ich aufhören wollte
Sich doch mein Traum erfüllen sollte.

Das Schicksal nahm nun seinen Lauf
Sie nahmen weibliche Polizistinnen auf.
Gehört – gelernt und mit viel Elan
Trat ich dann zu Prüfung an.

1 Jahr Schule dann in der Kaserne-
Da lernten wir alle wirklich gerne.
Da herrschte noch Zucht und Sitte
Und an uns Frauen gab es eine Bitte-



 
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