Verdrängt und Vergessen
Montag, den 24. August 2009 um 13:37 Uhr |
Hermann Szodl | Gedichte

Ich wollte Euch schützen vor des Lebens Unglück, Gefahr und Jauche.
Dabei habe ich vergessen wie sehr ich Eure Liebe und Zuneigung brauche.
Gedanken eines Polizisten.

Die Arbeit, verdrängt.
Der Dreck, vergessen !
Das Blut, verdrängt.
Der Gestank, vergessen !

Die Zeit vergeht, verdrängt.
Der Tod, vergessen !
Die Kinder werden groß, verdrängt.
Die Leich, vergessen !

Verspritztes Gedärm, Du Papa wie geht das?..., verdrängt.
Die Zeit vergeht, Ich liebe Dich, der Tod, vergessen !
Das Blut, die Arbeit, die Zeit, die Liebe, verdrängt.
Der Gestank, Papa bitte komm…, der Dreck, vergessen !

Die Frau will Dich,
der Tod spricht für sich.
Die Arbeit die stresst.
Der Dreck stinkt wie die Pest.
In eine Rolle gezwängt.
Verdrängt !

Der Abschaum steigt aus dem Dreck.
Das Blut das tropft, der Tod geht nicht weg.
Die Kinder fallen hin und weinen.
Die Leich kommt in den Sack aus Leinen.
Niemand kann das alles ermessen.
Vergessen !

Den Sinn des Daseins nicht begriffen.
Das Dasein denn Sinn hat abgeschliffen.
Die Seelen in die Zwangsjacke gezwängt.
Das Leben verdrängt !

Das Wesen der Liebe nicht kapiert.
Die Liebe im Wesen ist längst krepiert.
Das Dasein von der Liebe besessen ?
Zu Leben vergessen !

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