Aum Fuassboiplotz
Mittwoch, den 01. Juli 2009 um 12:56 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Gedichte
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Aum Fuassboiplotz
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Wü ma wos zum Lochn haum,
braucht ma bei uns nur Fuaßboi schaun,
owa mit Abstaund de größte Hetz
hobt’s, waun’s auf unsern Plotz hingehts.

Wäu duart kräuln Typn umdadum
ois wia in an Panoptikum.
Des faungt scho bei da Kassierin au
und heart auf beim schwoazn Mau.

Oiso beim Schiri wia ma waaß
und de Spüla san aa ka Schaas.
Owa damit i net durchanaunda kum
faung i au beim Publikum.

Do gibt’s zum Beispü den Lechner-Bladen,
den Owezahra den Hocknstaden.
Der vadruckt im Vuabeigeh fuffzehn Eier,
I man, der hot boid Gleichenfeier.

Wäu er boid gleich hoch wia braat is,
wobei er owa scho ziemlich valat is.
Meistens liegt er scho zu Spübeginn
ziemlich augsoffn in da Kantin.

Daun gaberts do no den oidn Herrn Lehner,
der woar irgendwaun amoi Nochwuchstrainer
bei Rapid oda bei da Austria,
jedenfalls mocht er immer an Murdstrara.

Er schreit umadum von sein Lieblingsplotz
und schimpft in ana Tour wia a beleidigter Spotz.
Und waun der so richtig plärrt,
glaub i, dass eahm gaunz Simmering heart.

Nua letztens do is eahm wos passiert,
do hot er si nochher a bisserl scheniert,
Do hot er wieder gschrian - so richtig im Zurn -und hot dabei seine „Dritten“ valurn.



 
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