Da Großeinsotz
Montag, den 27. April 2009 um 10:12 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Gedichte
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Letztens hot’s in unsrer Gossn
an Einsotz gebn, an ziemlich grossn.
Von da Heh, oiso Polizei,
und i woa do live dabei.

Es woar um neine in da Fruah,
des is eh verdächtig gnua,
wäu auf d’Nocht war’s jo normal,
aber nicht in diesem Fall.

Do hot nämlich da Lechner-Blade
- der Fallot der Hocknstade –
aus’n Fünfer-Haus wos gheart,
wäu do ana ausseplerrt.

Des hot er mir natürlich gsogt
und mi aa glei danoch g’frogt,
ob i waaß, wer do so schreit,
wäu i kenn jo do de Leit.

Denn ICH kann aus Krankheitsgründen
leider keine Arbeit finden.
Ich halte deshalb Tag und Nacht
an meinem Küchenfenster Wacht.

Oiso sog i zum Lechner-Buam
- dieser asozialen Ruam –
„Des is sicher de oide Wimmer,
wäu ihr Oida schnalzt’s jo immer.“

Darauf sogt der Lechner trocken:
„Da Wimmer is heit in da Hockn,
oiso kaun er des net sein.
A aundara foit ma net ein.“

So bin i daun auf’d Gossn raus
und ume zu den Fünfer-Haus.
Und wirkli hear i duat an Schra
wia von an oidn Gigara.

Do is mir echt entrisch wuan
und i hob d’Contenance valurn.
Mit meiner Ruhe wor’s vuabei
oiso ruaf i Ans-Drei-Drei.

Auf mei’m Handy, und i waaß
is do fia wos guat, der blede Schaß.
Es hot sie duat glei ana gmöld’t
und i hob foigendes dazöht:



 
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