Da Häuslbauer
Dienstag, den 07. April 2009 um 10:06 Uhr |
Richard Lux-Rubenser | Gedichte

Da Gleissner Franzl is immer sauer,
wäu er is a Häuslbauer.
Und waun ana so wos tuat
is sei Stimmung goar net guat.

Owa da Fraunz is bsunders potschert
und a ziemlich hopatotschert.
Fia die Sochn de eahm passiern
kaun ma si nur mehr scheniern.

Zum Beispü des mit dera Fundamentplottn:
Do hot er si scho bei da Scholung vamessn
und daun a no de Bewehrung vagessn.
Jetzt hot er hoit improvisiert
und ohne Eisen betoniert.
Wer si auskennt, der wird wissen,
de Plottn hots eahm urndlich zrissn.

Oda des mit da Kölladeckn:
Wia´ra betoniert hot de Decken vom Kölla
Do ist eahm eh nur a klana Föhla
passiert. Er hot des Loch fia d´Stiagn vagessn,
so dass jetzt beim Fensta einekräuln miassn.

Oda des mit da Tia:
Beim Erdgeschoss do wors gaunz ähnlich
Wäu do hot da Franzl nämlich
beim Mauern vagessn a Tia zum lossn.
De hot er nochher mit da grossn
Hilti absolut ungehemmt
afoch durch de Mauer gstemmt.

Und so geht’s beim Fraunz dahin.
I gfrei mi, waun i auf dera Baustöll bin.
Wäu dort passiern de varrucktesten Sochn
und es gibt imma wos zum Lochn.

Nur ans des is hoit scho bedenklich.
Ihr miassts wissen, da Fraunz is nämlich
- und des mocht de Soch perfekt – hauptberuflich Architekt.

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