Der Boxerstiefel-Blues in Rot
Mittwoch, den 29. April 2009 um 09:48 Uhr |
Norbert Janitsch | Geschichten & Gedichte - Geschichten
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Der Boxerstiefel-Blues in Rot
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P r o l o g

Seit dem Jahre 1976 bin ich bei der Polizei beschäftigt. Am 2. Mai 2009 hat sich eine von mir (mit)gestaltete Amtshandlung bereits zum 25. Mal gejährt ! Damals war ich bereits seit einigen Jahren ein im Gruppendienst eingeteilter Kriminalbeamter am Schmelzer Bezirkspolizeikommissariat, in dessen örtlichen Wirkungsbereich auch die Wiener Stadthalle fiel. Der bekannte Sänger Joe Cocker ließ am Vorabend in der Stadthalle 15.000 zahlende Zuschauer vergeblich auf seinen Auftritt warten. Sein Manager hatte die Auftrittsgage kurz zuvor aber dennoch eingestreift. Über diesen Skandal wurde in den Medien ausführlich berichtet. Im Zuge der Berichterstattung wurde ich, ohne  dass ich das vorher wusste, geschweige denn auch nur annähernd so wollte, auf den Pressefotos von Joe Cocker, gut erkennbar „(mit)“ veröffentlicht. Der junge Kriminalbeamte auf der damaligen Titelseite einer Tageszeitung bin also ich.

Das hatte zur Folge, dass ich innerhalb meines Freundes- und Bekanntenkreises aus ganz unterschiedlichen Interessen bis zum heutigen Tage immer wieder auf dieses Ereignis angesprochen und mit Fragen konfrontiert worden bin. Und es kam wie es irgendwann einmal kommen musste. Eine immer wieder erwachende Muse in mir, erteilte mir eines Tages den definitiven Auftrag, mich mit der „Geschichte“ noch einmal näher auseinander zu setzen und diese auf „meine Weise“ noch einmal, Ergebnis bringend, zu reflektieren. 

Nicht ganz unerwartet, ist daraus eine (durch mich oder andere) präsentationsfähige, Kurzgeschichte bzw. pointierte Satire mit kabarettistischer Ausbaufähigkeit geworden.

Für einenErlös von 500€ für die Aktion „Licht ins Dunkel“ hat die Geschichte jetzt schon gesorgt. Nämlich im Zuge der vorweihnachtlichen Licht-ins-Dunkel-Versteigerung des Buches im Jahre 2010, mit einem Autogramm von Joe Cocker unter seine eigene „Festnahmegeschichte“, welches vom Autor selbst anlässlich eines fulminanten Wien-Konzertes von Joe Cocker eingeholt  und nachstehend auch dokumentiert werden konnte.

„…Good Morning Mister Cocker! My name is Norbert Janitsch, I am a criminal investigator and I have to arrest you. Please put on your clothes, take cigarettes, passport and some money with you and come with us, immediately...” sagte ich zu Joe Cocker, während ich ihm mit ausgestreckter Hand meine Dienstkokarde unter die Nase hielt.


Joe Cocker hatte noch im Bett gelegen und zeigte sich sichtlich bemüht, meinen Anweisungen reaktiv zu folgen, auch wenn ihm dies nur sehr eingeschränkt gelang; so als befände er sich inmitten der medikamentösen Vorbereitung eines chirurgischen Eingriffes an ihm. Die Raumluft war gesättigt von einem gasförmigen Gemenge aus Schweiß, erkaltetem Zigarettenrauch, Dosenbier und diesem ganz bestimmten „Spirit“, der ebenso ungebändigt wie unentwegt aus dem Individuum Joe Cocker entwich, was selbst für meine, damals bereits schwerst vorbestrafte Nase, ein Wahrnehmungserlebnis der „besonderen Art“ bedeutete und die gesamte Atmosphäre seiner Hotelsuite zu einer eindrucksvollen, unbeschreiblichen Metapher des Blues verwandelt hatte. Es war letztlich wohl meiner streng gebügelten Stoffhose und dem erbarmungslosen Erbsengrün meines Sakkos von Texhages zu verdanken, dass mir in Vollziehung meiner polizeilichen Zwangausübung selbst unter diesen außergewöhnlichen Rahmenbedingungen tatsächlich auch noch jene amtliche Glaubhaftigkeit bei Joe Cocker zuteil wurde, die ein derartiger hoheitlicher Vollstreckungsakt wohl unverzichtbar gebraucht hatte. Obwohl ein Fluchtversuch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu befürchten war, hatte mein Kollege das getan, was er in einer solchen Situation vorsorglich immer getan und immer auch schon am besten gekonnt hatte: nämlich seine beeindruckende Biomasse einfach in den Rahmen der Eingangstüre gestemmt. „So hundertfufzig wern`s scho sein“, war seit 3 Jahren, die ich meinen Kollegen nunmehr näher kannte, seine stereotype Antwort auf alle Fragen nach seinem tatsächlichen Körpergewicht, unabhängig von wem diese Frage gestellt wurde. So in den Türrahmen gestemmt, als wäre er dort nie wieder, wirklich nie wieder weg zu bekommen. Also nicht einmal, und das hatte bei meinem Kollegen wirklich etwas zu bedeuten, nicht einmal dann, wenn in dem 5-Sterne Hotel, in dem wir uns gerade befanden, aus allen Ecken zu einer Büffeteröffnung nach ihm gerufen worden wäre. Joe Cocker sprach kein Wort, während er halbnackt, nur mit Unterhose und Socken bekleidet, auf der Bettkante sitzend, die herumliegenden und teilweise ineinander verstrickten Kleidungsstücke, misstrauisch in prüfenden Augenschein nahm. Langsam erhob sich Joe Cocker und setzte in Zeitlupentempo zu einem bedächtigen Rundgang durch seine Hotelsuite an. Kleidungsstück für Kleidungsstück, welches anzuziehen er nach reiflicher Überlegung selektiv entschieden hatte, warf er über seinen angewinkelten linken Unterarm. Als er alles, was er für seinen Abgang zu brauchen glaubte, aufgelesen und sich danach wieder auf die Bettkante gesetzt hatte, dämpfte ich gerade meine erste Zigarette aus. Ärgerlich, dass ich mir bei diesem feinmotorischen Fingerspiel in dem mit angerussten Zigarettenstummeln völlig überfüllten Aschenbecher, welcher am Nachttisch gestanden hatte, wieder einmal hässlich schwarze Fingernägel am linken Ring- und Zeigefinger geholt hatte. Es war völlig still im Raum, nichts wurde  gesprochen. Höfliches, aber bestimmtes Warten, von mir und meinem noch immer regungslos im Türrahmen stehenden Kollegen, bis Joe Cocker die frischen Socken und seine Jeans angezogen und endlich auch seine Rumpfkleider übergestreift hatte. Da ich mich damals noch in einem lernfähigen Beamtenalter befunden hatte, dämpfte ich die folgende abgerauchte Zigarette nicht mehr im überfüllten Aschenbecher aus, sondern ließ den glimmenden Stummel nunmehr durch den Trinkschlitz in eine der unzählig herumstehenden leeren Becks-Bierdosen hineingleiten. „Zsst“. Plötzlich herrschte mit einer nicht zu überbietenden psychologischen Hinterhältigkeit, so etwas wie ein „Es-ist-so-weit-Eindruck“; so etwas wie ein Zeichen des Aufbruches war urplötzlich entstanden, welches sich im Gesicht meines Kollegen unmissverständlich widerspiegelte.


Seine bis dahin stoische Gesichtsmimik zeigte erstmals so etwas wie eine winzige Regung der Freude und Entspannung, als fast gleichzeitig mit dem Zischen des in der Bierdose erlöschenden Klimmstängels sein fest angespannter Muskulus Cludeus Maximus schlagartig wieder in seine herunterhängende Ursprungsform zurück erschlaffte. Ich konnte das körperliche Entspannungsphänomen an der typischen Veränderung des Faltenwurfes seiner zerschlissenen zeltartigen grauen Stoffhose, die er ganzjährig trug, ganz deutlich erkennen. Alles deutete jedenfalls auf den nahen Schlussakt unserer „Sudden-Mission“, nämlich der Eskortierung des festgenommenen und vollständig bekleideten Joe Cockers hin. Eine nahezu kindliche Freude erfüllte plötzlich das Gesicht meines Kollegen, als er nunmehr davon ausgehen durfte, schon in absehbarer Zeit und komplikationsfrei wieder am Frühstückstisch sitzen zu dürfen, den wir mittlerweile vor gut einer dreiviertel Stunde fluchtartig verlassen mussten, um die Vollstreckung der gerichtlich angeordneten Festnahme des Joe Cocker in seiner Hotelsuite zu versuchen. Ein junger aufstrebender Polizeijurist wollte es so. Denn normalerweise waren wir während unseres supervisionären Frühstückszeremoniells, welches einer interaktiven Gruppentherapie mit Genussmittelaufnahme glich, für überhaupt keine Aufträge „empfänglich“ und wenn, dann schon gar nicht für solche, die „sowieso nicht davonlaufen“ würden; was auf die Person des „Joe Cocker“ bezogen, sich als „prognostischer Volltreffer“ herausstellen sollte. Wie auch immer, um den Hausfrieden nicht zu sehr zu strapazieren, machten wir also eine „Ausnahme“, hatten unser Frühstück abrupt abgebrochen und waren sofort losgefahren, während sich mein Kollege im Gehen noch rasch seinen Mund mit Mehlspeise voll gestopft hatte. Mein Kollege durfte also nunmehr die berechtigte Hoffnung schöpfen, nachträglich doch noch einige weitere Stücke von dem sensationellen Mohnkuchen meiner Mutter, welchen ich eigens aus dem Burgenland mitgebracht hatte, zu ergattern. Der Restbestand desselben, welcher beim Hochfahren in den 1. Stock des Hotels noch immer wie eine pechschwarze Spachtelmasse in seinen Zahnzwischenräumen klebte, verlieh der engen Aufzugkabine die Note eines erntereifen Mohnfeldes. Dass wir überhaupt mit dem überladenen Aufzug hochfahren konnten, hatten wir aber ausschließlich einem japanischen Hotelgast zu verdanken, der den mit ca. 6 Personen gefüllten Aufzug blitzartig als „überladen“ erkannt hatte und unaufgefordert mit der Opferbereitschaft eines japanischen Kampfpiloten aus dem Aufzug gestiegen war. Und das, obwohl auf Grund seiner geringen Körpergröße, er spekulativ als einziger zu befürchten hatte, dass er aus eigener Macht und ohne fremde Hilfe die letzten Stöcke des Hotels niemals mehr mit dem Aufzug erreichen hätte können. Heute noch kommt mir ein schlechtes Gewissen hoch, wenn ich mich an diesen zierlichen Japaner mit seiner tollen Spiegelreflexkamera um den Hals und seinem herzzerreißenden Demutslächeln beim Verlassen des Fahrstuhls, erinnere. Doch auch wir waren in der Hotelsuite alles andere als „startklar“, denn Joe Cocker konnte seine Schuhe nicht finden. Er hatte keine Schuhe, und bis heute ist es ein ungelöstes Kriminalrätsel geblieben, ob und wenn ja, mit welchen Schuhen er zuletzt seine Suite betreten hatte. Doch plötzlich öffnete er den Kasten, stellte sich auf seine Zehenspitzen und zog wie von fremder Hand gesteuert aus dem obersten Regal eine weiße Schachtel hervor und warf diese auf die unberührte Hälfte seines sonst völlig zerknautschten Himmeldoppelbettes. Er klappte den Deckel hoch und zupfte mit nervösen Fingern das Seidenpapier heraus. Neugierig blickte ich ihm über die Schulter, als nahezu gleichzeitig ein intensiver Ledergeruch in meine Nasenschleimhaut und eine blitzgrelle rote Farbe in meine unausgeschlafene Netzhaut ein schlugen. Nagelneue knallrote Boxerschnürstiefel! Mit Ösen! In den Schuhen steckten zwei original verpackte Schnürsenkel in schneeweißer Farbe. 180 cm Länge! Jeder, von beiden! Als ich die Kernaussage des kratzend brummenden Joe Cocker mit „the only one I can find, just now“ entschlüsselt hatte, wurde mir sofort klar, dass sich die Frage nach einem gebrauchten Paar Schuhe, vielleicht sogar nach einem Paar luftiger „Slipper“, an welcher ich gedanklich bereits eifrig herumkonstruiert hatte, schon längst erübrigt hatte. Uns war sofort klar, dass Joe Cocker nur mit diesen „nagelneuen, knallroten Boxerschnürstiefeln seine bluesige Suite“ verlassen wird müssen, um  den ihm bevorstehenden, weiten und schwierigen Weg zu gehen.


Mit eingezogenen Schnürsenkeln! Versteht sich, nachdem Joe Cocker, dem sicher manches, aber alles andere als Eitelkeit zu unterstellen war, die Banderolen der beiden Schnürsenkel bereits entfernt und sich bedächtig daran gemacht hatte, die Schuhbänder in einen der beiden Boxerstiefel sorgfältig einzuziehen. Gezählte 18 Ösen links, 18 Ösen rechts, ergibt 36 Ösen pro Stiefel, mal 2 ist 72; 72 mal geschätzter 30 Sekunden, ergibt…ah! Als ich knapp vor Fertigstellung meiner Kalkulationsrechnung instinktiv zu meinem Kollegen, der trotz lasziver Charaktereigenschaften, in diesem Fall „leider“ von blitzschneller Erfassung war, hinübersah, erahnte ich bereits Böses. Ich blickte in ein Gesicht, welches Sekunden zuvor nur so gestrahlt, und aus lukullischer Vorfreude auf den Mohnkuchen meiner Mutter aus den leicht geöffneten Mundwinkeln sogar leicht getropft hatte und jetzt so aussah, als hätte es über Nacht in einer Gefriertruhe gelegen. Dazu sein laut herausgestoßenes Räuspern, seine zusammengezogenen Augenlider mit Blick auf seine unnatürlich hoch gehaltene silberne Rolex, sein feuerrotes Gesicht, welches seine dicke Hornbrillenfassung in die Nähe ihres „thermoplastischen Grenzwertes“ zu erhitzen drohte; all diese mir nur zu gut bekannten Schwellenwerte befahlen mir, sofort irgendetwas zu unternehmen, um Joe Cocker seinen Aufenthalt im schönen Wien nicht als traumatisches Erlebnis in sein Gedächtnis zu brennen. Objektiv ist zu ergänzen, dass mein Kollege im Normalfall von teddybärhafter Gutmütigkeit, geradezu durchdrungen war; jedoch in Situationen des nicht einstudierten Aggressionsabbaues, sein Umfeld immer wieder mit sehr sehr originellen Verhaltensmustern überraschen oder sogar auf, bzw. vor den Kopf stoßen konnte. Also schrie ich Joe Cocker laut an,  „Did you enjoy Vienna?“, um nur ja einen Small Talk in Gang bringen zu können und um damit die drohenden hormonellen Schüttorgien und biochemischen Kettenreaktionen im Körper meines Kollegen, durch gezielte kognitive Ablenkung, deeskalierend zu unterbinden. ”Well, I arrive Vienna don yeah, cause I didn`t leave the hotel” – irgendwie so halt, lautete seine für mich extrem schlampig und undeutlich gesprochene Antwort. Also machte ich mein ohnedies höchstens immer nur mit „genügend“ bewertetes Oberstufenenglisch absichtlich flotter und auch noch ein wenig schlampiger, was sich für mich selbst dann auch noch „sau cool“ angehört hatte. Damit konnte ich glücklicherweise meinen Kollegen, der schon in der 6. oder 7. Oberstufenklasse seinen lernenden Lebensabschnitt jäh abgebrochen hatte, aus seinem emotionalen Ausnahmezustand herausholen und ihn für eine eingeschobene Englisch-Lesson mit Joe Cocker gewinnen. Währenddessen war es Joe Cocker nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen gerade wieder gelungen, von der schwierigeren Seite, also von der Schuhinnenseite her, die Öse Nr. 9 der rechten Hälfte des linken Boxerschnürstiefels, mit dem plastikgehärteten Vorderteil der Schuhbänder, erfolgreich zu penetrieren, um danach mit einer spastisch anmutenden Ausholbewegung seines rechten Armes das Schnürband in einem Zug durch die Öse zu ziehen. Dieses viel versprechende und sich regelmäßig wiederholende Erfolgserlebnis spendete meinem Kollegen nicht nur Trost und restlose Versöhnung mit Joe Cocker, sondern auch die Gewissheit, nicht auch noch das Mittagessen auslassen zu müssen. Damit war die Lage endgültig bereinigt und ein positiver, freundlicher Abschluss der Amtshandlung in Sichtweite. Joe Cocker zurrte bereits an seinen Schnürsenkeln, um seine beiden Ledermieder fest an seine Waden zu pressen, was ihm auf Grund seiner brieftaubenhaften Waden fast nicht gelungen wäre. Mit jedem Ruck an den Schnürbändern verringerte sich der Abstand zwischen den Ösen so bedrohlich, dass von der Stiefelzunge fast nichts mehr zu sehen war und die Ösen einander immer näher kamen, ehe er seinen beiden geflochtenen Gesellenstücken eine flink und präzise gebundene doppelte Masche aufgesetzt hatte. Zu dritt konnten wir nun endlich losschreiten. Ohne Handschellen! „Without eights“, hatte ich Joe Cocker beim Verlassen der Hotelsuite noch saucool zugeflüstert.


Ob er verstanden hatte, was ich damit gemeint hatte, weiß ich bis heute nicht. Nachdem ich aber keine Ahnung hatte, was Handschellen auf Englisch heißen könnte, war ich gezwungen, mich der riskanten Hoffnung hin zu geben, dass die Symbolik der arithmetischen Zahl „Acht“ auch im  Branchenvokabular der britischen Polizei für „Handschellen“ Anwendung fand. Jedenfalls hätten wir Joe Cocker selbst dann keine Handschellen angelegt, wenn ich meine „Achter“, einmal mehr nicht im Büro vergessen hätte. Mein Kollege hatte in solchen Situationen immer schon auf dieses unnötige metallische Mehrgewicht verzichtet und sich sowieso viel lieber auf seine dickfleischigen Greifzangen seiner kraftstrotzenden Hubarme verlassen. Also ging mein Kollege wie immer voran, ich dahinter, und komfortabel zwischen uns beiden eingeschlossen, pendelte Joe Cocker in seinen festgeschnürten knallroten Boxerschnürstiefeln den schmalen Hotelgang, Richtung Aufzug, entlang. Wohl wissend, dass sich seine nächste Herberge von jener, die wir endlich verlassen konnten, erheblich unterscheiden werde aber genau so nichts ahnend, dass schon unmittelbar nach der Hotelpforte, die Blitze der geifernden Pressepaparazzis, wie ein Trommelfeuer aus unzähligen Uppercuts, Jabs und Geraden auf ihn einprasseln würden, – auf Joe Cocker, auf den Blues und auf seine nagelneuen, knallroten Boxerschnürstiefel.


~ Ende ~

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