Advent
Freitag, den 05. Dezember 2008 um 13:48 Uhr |
Hermann Szodl | Gedichte

Seit ewig langen Zeiten
feiert man in unsren Breiten
ein ganz besonderes Event
man nennt es Advent.

Üblicherweise ein Monat vor Weihnacht
wird ein schöner Kranz gemacht.
Darauf werden vier Kerzen montiert
und mit sonstigem Tand dekoriert.

Während es draußen hoffentlich schneit
machen drin, herrliche Düfte sich breit.
Der Geruch nach Keksen und Marzipan
haben noch immer ihre Wirkung getan.

Die ganze Familie in eine merkwürdige Stimmung verfällt,
der Sohn die arme Katze nicht mehr quält,
die Tochter die Mama nicht mehr sekkiert,
und der Vater, ohne sein Bier, in den Fernseher stiert.

Das erste Licht brennt,
jeder um Geschenke herum rennt.
Das große Fest kündigt sich an,
bereit steht am Nordpol der Weihnachtsmann.

Es brennen zwei Lichter
strahlend sind die Kindergesichter.
Was alles brachte der Nikolaus,
das ganze Bier, soff der Krampus aus.

Nun brennen drei Kerzen.
Ihre Wärme dringt tief in die Herzen.
Leute bereitet euch vor
das Christkind steht schon vor dem Tor.

Den Christbaum kaufen ist des Mannes heilige Pflicht,
ob Fichte, ob Tanne vorher weis man es nicht.
Bis sich der Vater die Hände zersticht, so sehr,
die Fichte in den Ofen eine Tanne muss her.

Die Mutter beäugt das gute Stück,
pack ihn ein und bring sofort ihn zurück.
Diese Krüppelzeder ist ein Graus
packt den Baum und wirft zum Fenster ihn raus.

Als alle viere strahlend brennen,
ist es vorbei mit dem Zetern und dem Flennen.
Die Familie steht andächtig im Raum,
und im Wohnzimmer ein prächtiger Baum.

Ein Halleluja und Hosianna gesungen
das Weihnachtsgebäck ist gut gelungen.
Der Karpfen ölt sich derweilen im Ofenrohr,
aber hört, draußen knirscht der Schnee, ob da wohl fährt ein Schlitten vor… ?

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