Das ach so kurzlebige Christkind
Donnerstag, den 11. Dezember 2008 um 12:02 Uhr |
Gerald Haindl | Gedichte
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Das ach so kurzlebige Christkind
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Wer kennt sie nicht die miese Plage,
die uns vergrämt so viele Tage.
Vergällt wird uns so manches Jahr,
der Grund hiefür ist nur zu klar.

Er ist der Mann von dem man spricht,
„mit dem da kann ich wirklich nicht“
Er ist der Quell von allem Frust,
er killt dir jede Lebenslust

Er ist ein mieses Ungeheuer,
wir nennen hier ihn Ferdl Maier,
er könnt z.B. auch Huber heißen,
da will ich mich nicht dran verbeißen.
Von mir aus heißt er Konrad Drolle,
der Name spielt ja keine Rolle.

Nur eins steht fest und dies scheint klar,
er nervt dich brav das ganze Jahr.
Wenn er betritt das Amtsgebäude,
verwelkt dir jede Lebensfreude.

Kurz morgens legt er dir,
den Grundstein für dein Mageng'schwür,
das pflegt er dir dann,
viele Wochen,
bis dieses endlich aufgebrochen.

Drauf nimmst dein Schicksal in die Hand,
gehst 14 Tag in Krankenstand.
Du bist genesen, kehrst vor Glück
aus diesem Grund ins Amt zurück.

Beseelt, relaxt und herzensfroh,
betrittst du freudig dein Büro.
Dein Magen fühlt sich wie befreit,
in des, der Maier ist nicht weit.



 
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