Linguistik
Dienstag, den 06. Mai 2008 um 14:19 Uhr |
Michael Puchegger | Gedichte

Viele Worte,
gebraucht, um Gedanken zu erfassen,
Gefühle zu beschreiben
die besser ungenannt blieben.


Hohle Reden,
versuchen, sich zu verstehen;
die Sprache,
ein Hilfsmittel der Seele,
benützt, weil Gefühle
nach außen drängen,
Gefühle, die man teilen will.

Mit anderen, die sich freuen
für dich,
aber nie erfassen können
was du fühlst,
weil Worte immer das bleiben
was sie sind:

sinnlose Versuche von
engstirnigen Menschen,
sich mitzuteilen,
anstatt seine Gefühle mit dem Menschen
zu teilen, der sie versteht;
mit sich selbst.

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