An den Ufern des Meeres
Dienstag, den 08. April 2008 um 13:11 Uhr |
Thomas Angerer | Gedichte

Wenn Du mich traurig machst,
dann sitze ich an den Ufern des Meeres.
Ich sehe weinend auf den Sonnenuntergang hinaus.
Die Tränen rinnen wie Bäche
und die Flasche ist halb leer,
doch ich habe noch nicht genug
von ihr,
von Dir.

Wenn Du mich wütend machst,
dann erleide ich biblische Qualen.
Ich möchte schreien,
doch jemand hat mir die Zunge versengt.
Mit der Peitsche werde ich
unter glühender Sonne
und mit bloßen Füßen
über nackten Fels
einen steilen Berghang hinauf getrieben.

Und dann folgt die Versöhnung,
wie eine Erlösung,
wie eine eiskalte Dusche.
Und ich bekomme nicht genug
von ihr,
von Dir.

Aber wenn Du mich glücklich machst,
dann sitze ich wieder an den Ufern des Meeres.
Ich schaue glücklich auf den Sonnenuntergang hinaus.
und mein Lächeln ist ein nie enden wollendes.
Die Flasche ist halb voll.
Doch ich nippe nur daran,
denn ich möchte den Genuss
ein Leben lang bewahren.
An ihr,
an Dir.

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