Fleckchen
Dienstag, den 01. April 2008 um 13:07 Uhr |
Franz Engel | Gedichte

Es sind nicht die Stellen in Hemd und Bluse,
es sind die Stellen der Muse.
Fleckchen sind die Stellen des Lebens,
es sind die Orte des Erlebens.

 

Wir sind es, die das erste Fleckchen belegen,
im Raum der Mutter ist das Leben.
Wir besetzen die Fleckchen als Kind und Jugend,
wenn es uns gelingt wird es eine Tugend.

Erwachsen geworden werden die Fleckchen zu Flecken,
Stellen, die Frieden und Unfrieden bedecken.
Wir sind es, die die Flecken können reinigen,
dann sind es Menschen, die sich einigen.

Im Alter werden die Flecken wieder zu Fleckchen,
bedeuten nicht mehr soviel im kleinen Eckchen.
Raum und Größe haben wir bedeckt mit den Fleckchen,
jetzt wird es alsbald ein neues Plätzchen.

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