Haderer, Georg - "Ohnmachtspiele"

Dienstag, den 15. Oktober 2013 um 15:02 Uhr |
Benno | Mediathek - Buch- und Filmkritiken

Titel: "Ohnmachtspiele"
Autor: Georg Haderer
320 Seiten, Deutscher Taschenbuchverlag, 2013
ISBN: 978-3423214520

Aus dem Inhalt:

Eine Ertrunkene wird in der Nähe des Alberner Hafens beim "Friedhof der Namenlosen" angespült. In einem Vorort Wiens ertrinkt eine junge Frau in der Badewanne und schließlich ist da noch der Junkie, der im Wienerwald unter einer Eiche gefunden wird. Alles Todesfälle, die der Polizeipräsident gerne als Unfälle zu den Akten legen würde, machen sich doch ungeklärte Mordfälle schlecht in der Statistik. Aber nicht mit Major Schäfer, der anfangs noch im Krankenstand ist, aber dann doch wieder in den Dienst kommt und sich dieser Fälle annimmt. Er hat nämlich eine Theorie, die so absurd wie genial erscheint. Geht hier ein Mörder um, der sich seine Opfer danach aussucht, ob sie auf Doppeldeutschen Schnapskarten vorkommen? Ist der Junkie gar der "Eichel Unter" und ist am Ende er selbst gar "Kuoni der Hirte" (im Spiel der "Herz unter") und damit selbst schon auf der Abschussliste des Irren?

 

McKinty, Adrian - "Der katholische Bulle"

Montag, den 07. Oktober 2013 um 18:23 Uhr |
Administrator | Mediathek - Buch- und Filmkritiken

Titel: "Der katholische Bulle"
Originaltitel: The Cold Cold Ground
Autor: Adrian McKinty
384 Seiten, Suhrkamp Verlag, 2013
ISBN: 978-351846450-2

Aus dem Inhalt:
Belfast, 1981. Nordirland steht ganz im Zeichen der Unruhen zwischen Katholiken und Protestanten. Inmitten des Chaos tauchen in Carrickfergus bei Belfast aber zwei Leichen auf. Alles deutet darauf hin, dass es ein Psychopath auf Homosexuelle abgesehen hat und diese bestialisch ermordet.
Sollte es in Nordirland einmal einen Mord geben, in den die IRA oder die protestantischen Paras nicht involviert sind?
Detective Seargant Sean Duffy übernimmt die Ermittlungen und stößt doch immer wieder auf Hinweise, dass die Morde doch eine politische Komponente haben könnten.
Und dann ist da noch die Ex-Frau eines Hungerstreikenden, die erhängt in einem Wald aufgefunden wird. Auch da kommen Duffy Zweifel, die er mit so manchem Pint Wodka Gimlet wegspülen möchte.

 

Leseprobe aus "Blutinsel"

Freitag, den 16. August 2013 um 09:31 Uhr |
Ulrich Hefner | Geschichten & Gedichte - Leseproben

Southern Shoals, Montag den 19.April 1971, 04.10 Uhr

Es war ein stürmischer Tag, der 19. April im Jahr 1971. Die Jonathan Sinclair war am Vorabend in Boston ausgelaufen und hatte Kurs nach Norden genommen. Mit zwölf Knoten durchpflügte das Küstenfrachtschiff der Boston Shipping Company die aufgewühlten Gewässer des Porpoise Basin. Kurz nach vier war das Inferno über das Schiff hereingebrochen. Heftige Westwinde türmten das Wasser des Atlantischen Ozeans zu hohen Wellen auf und die Gischt nahm den Männern die Sicht. Das Wasser schoss über die Reling und durchnässte die Kleidung der Passagiere, die sich auf dem Vordeck eng zusammengekauert hatten und mit angsterfüllten Augen in die Dunkelheit spähten.

 

"Blutinsel" von Ulrich Hefner

Freitag, den 16. August 2013 um 08:49 Uhr |
Ulrich Hefner | Schwarzes Brett - Biete

Ein Serienmörder, vier Schwerverbrecher und ein erbarmungsloser Plan.

Erfolgsautor Ulrich Hefner in Bestform! Detective Cathy Ronsted und ihr Kollege Brian Stockwell werden auf die einsame Insel Hell's Kitchen gerufen, um eine mysteriöse Mordserie aufzuklären. Fast jeder der Einwohner könnte der Täter sein. Während die Ermittlungen ins Stocken geraten, fliehen auf dem amerikanischen Festland, 300 Meilen entfernt, vier Schwerverbrecher aus einem Gefängnis. Sie hinterlassen eine Spur aus Blut und Gewalt, die schließlich nach Hell's Kitchen Island führt ...

 

Zombies

Montag, den 05. August 2013 um 15:23 Uhr |
Markus Schiffer | Geschichten & Gedichte - Geschichten

In ein paar Minuten endet mein Nachtdienst. Ich will nicht hinaus. Doch natürlich will ich heim, aber es ist der Weg dorthin vor dem mir graust. 
Ich weiß, sie sind dort draußen. Seit ich um zwei Uhr früh meine Schicht in der Notrufzentrale angetreten habe, haben sie mich ständig angerufen. Alle zwei bis fünf Minuten erhielt ich einen Notruf. Die Anrufer brabbelten meist unverständliches Zeugs in den Hörer. Ich konnte ihr Gestöhne und ihr Wimmern hören. Ihr Schreien dröhnt noch immer in meinen Ohren. Vor meinen Augen stellten sich die dazugehörenden Bilder ein:  missgestaltete Fratzen - zur Unkenntlichkeit verzogen. Die weit aufgerissen Augen starren in die Gegend ohne etwas wahrzunehmen.

 
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